Ist die Pizza aus der Pfanne auch in Italien zuhause?

Ist die Pizza aus der Pfanne auch in Italien zuhause?

Wer sich auch beim Camping in den italienischen Vororten nicht dem Nationalgericht Pizza entsagen will, wird mitunter an eine Pizza denken, die in der Pfanne zu bereitet wird. Die sogenannte Pfannenpizza. Die Herangehensweise unterscheidet sich nur in wenigen Details zum Backen einer Pizza im Holz- oder Steinofen. Es liegt an der Wärmeverteilung in der Pfanne, dass eine andere Herangehensweise notwendig ist. Während in Öfen die Hitze von allen Seiten an die Pizza herankommt, limitiert es sich bei einer Pfanne großteils auf den heißen Pfannenboden. Selbst eine Pfanne im Test mit Deckel kann hier nur bedingt abhilfe schaffen, da die Varianz vom Pfannenboden zur eingefangenen Luft zu hoch ist. Während der Boden der Pfanne mit starker Temperatur aufwartet, bleibt die Luft um etliche Grad Celsius zurück.

Wie also soll man eine Pfannenpizza genau bewerkstelligen? Die Lösung liegt in der Art und Weise des Bratens der Pizza. Während das Braten auf dem offenen Feuer keinen Deckel benötigt, um die Pizza den schlagenden Flammen auszusetzen, verlangt die Deckelvariante durchaus Anpassung im Rezept. Letztere sollte ausschließlich mit garen Lebensmittel zubereitet werden und zugleich nicht allzu dick belegt sein. Ansonsten ist der Boden bereits ausgetrocknet, wenn der Belag durchaus noch einige Minuten bräuchte.

Unterm Strich raten wir definitiv dazu eine Spazierfahrt in die Orte der Region zurückzulegen, wenn ihr keine Hobbyköche seid und die nötige kulturromantik nicht nachvollziehen könnt. Das Ergebnis kann durchaus daneben gehen, kann aber auch eine Offenbarung darstellen.


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