Geschichte

Geschichte

Sizilien hat eine lange, bewegte Geschichte und wurde, auch aufgrund seiner zentralen Lage im Mittelmeer im Laufe der Jahrhunderte von vielen verschiedenen Herrschern regiert. Aus all diesen Epochen haben Bauwerke und Gebäude, zum Beispiel in Taormina, die lange Zeit überdauert und prägen nun die Insel, die aufgrund starker griechischer Einflussnahme auch als größte griechische Insel bezeichnet wird. Die Griechen bauten schon im 8. Jahrhundert vor Christus erste Kolonien mit prächtig geplanten Tempelanlagen. Im 3. Jh. v. Chr. rissen die Römer die Macht über die Insel an sich, bevor die Byzantiner Sizilien im 6. Jh. n. Chr. eroberten. Im 9. Jh. n. Chr. folgten die Araber, die viele Kulturpflanzen und ausgeklügelte Bewässerungssysteme mitbrachten. Das Königreich Sizilien wurde zur Zeit der Herrschaft der Normannen ab dem 11. Jh. n. Chr. gegründet. Doch auch diese währte nicht lange. So wurden die Normannen schon im 12. Jh. von den Staufern abgelöst. Zwischen dem 13. und 19. Jahrhundert gab es stetige Wechsel zwischen österreichischen, französischen und spanischen Machthabern. Erst seit 1860 kehrte auf Sizilien Konstanz ein. In diesem Jahr wurde die Insel in das vereinigte Königreich Italien aufgenommen.