Geschichte

Geschichte

Venedig, die Hauptstadt Venetiens, wurde im 5. Jahrhundert nach Christus gegründet. Im Mittelalter wuchs es zu einem eigenständigen Staat heran und wurde aufgrund seiner günstigen Lage zu einer bedeutenden See- und Handelsmacht mit Einfluss auf die gesamte Adria, das Hinterland und bis in die äußersten Zipfel des östlichen Mittelmeers. All dies geschah unter der Führung durch die Dogen, auf Lebenszeit gewählter Herrscher, deren Paläste noch heute in Venedig links und rechts des Canale Grande zu besichtigen sind.

Zur Zeit der Kreuzzüge besetzten die venetischen Truppen byzantinische Länder und für eine kurze Zeit sogar das mächtige Konstantinopel. Von diesen Eroberungszügen brachten die Soldaten reiche Beute, vor allem prächtige und wertvolle Kunstschätze mit nach Hause, welche sich noch heute in den Galerien und Museen Venedigs befinden. Auch dank dieser Raubzüge ist die Lagunenstadt heute so reich an Sehenswürdigkeiten. Venedig wird aufgrund dieser von zunehmend mehr Touristen besucht.

Im Laufe der Jahre geriet Venedig, dessen Einfluss zunehmend schwand, zunächst unter die Herrschaft der Napoleons und später unter jene Österreichs. 1866 wurde Venetien schließlich in das Italienische Königreich eingegliedert.